Presse

Radio Eins: Berlin - 88vier auf Sendung (Mai 2010)

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Das Gemeinschaftsprogramm 88vier auf den UKW-Frequenzen Berlin-Kreuzberg 88,4 MHz und Berlin-Wannsee 90,7 MHz hat seinen Sendebetrieb am 22.05.2010 um 9.00 Uhr aufgenommen. Nach Sondersendungen an den Pfingstfeiertagen soll ab dem 25.05.2010 das von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) festgelegte Programmschema wirksam werden.

Medienmagazin Recherche: Nr. 83 (28. Mai 2010)

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88vier - Nichtkommerzielles Radio in Berlin - Interview mit Paul Motikat von den Radiopiloten/Pi Radio

Die Tageszeitung: Gedränge im Äther (13. Mai 2010)

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Endlich gibt es eine Frequenz für den unkommerziellen Rundfunk. Doch ausgerechnet die Initiatoren wurden mit wenigen Stunden pro Woche abgespeist.

Jetzt gibt es also doch Knatsch um den unkommerziellen Radiobetrieb für Berlin. Am Dienstag erhielten die Radiogruppen, die sich bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) um Sendezeit auf der dauerhaft dafür vorgesehenen Frequenz 88,4 Mhz (räumlich ergänzt durch die 90,7 Mhz) beworben hatten, einen Vorschlag für ein Sendeschema.

Der Freitag: "Freies Kulturradio Berlin" abgelehnt (13. Mai 2010)

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Erstmals erhalten mehrere nichtkommerzielle Berliner Radioinitiativen und -vereine unabhängig vom Offenen Kanal Berlin "ALEX" Zugang zu einer regulären UKW-Frequenz. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat das gestern beschlossen. Sie will ihr unter Legitimationsdruck stehendes "ALEX-Radio" in ein attraktiveres Sendeumfeld einbetten. Ob den beteiligten Radioinitiativen die neue Freiheit tatsächlich nützt, ist noch offen.

Medienticker: 88vier als Senderkombinat der Medienanstalt? (12. Mai 2010)

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"88vier" als Senderkombinat der Medienanstalt? - "Freies Kulturradio Berlin" abgelehnt.

Erstmals erhalten mehrere nichtkommerzielle Berliner Radioinitiativen und -vereine unabhängig vom Offenen Kanal Berlin "ALEX" Zugang zu einer regulären UKW-Frequenz. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat das gestern beschlossen. Sie will ihr unter Legitimationsdruck stehendes "ALEX-Radio" in ein attraktiveres Sendeumfeld einbetten. Ob den beteiligten Radioinitiativen die neue Freiheit tatsächlich nützt, ist noch offen.

Der Tagesspiegel: Klub, Kultur, Multicult (8. April 2010)

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Viele Bewerber für freie Radiofrequenzen in Berlin

Mit Spannung warten die freien Radiomacher in Berlin auf eine Entscheidung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB). Diese plant eine neue Verbundlösung für die beiden UKW-Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz und 90,7 MHz zusammen, die größere Teile von Berlin und Potsdam abdecken.

MABB: Ausschreibung zur Nutzung der UKW-Hörfunkfrequenzen 88,4 und 90,7 MHz (16. Dezember 2009)

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Für die beiden Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz (Standort Postgiroamt ) und 90,7 MHz (Standort Schäferberg) mit einem gemeinsamen Verbreitungsgebiet, das größere Teile von Berlin und Potsdam erreicht, hatte der Medienrat ein Konzept für die nichtkommerzielle Nutzung mit folgenden Schwerpunkten beschlossen:

MABB: Konzeption zur Nutzung der UKW-Hörfunkfrequenzen 88,4 und 90,7 MHz (16. November 2009)

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Für die künftige Nutzung der beiden Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz (Standort Postgiroamt) und 90,7 MHz (Standort Schäferberg) mit einem gemeinsamen Verbreitungsgebiet, das größere Teile von Berlin und Potsdam erreicht, sieht der Medienrat folgende Schwerpunkte vor:

BZ: Verschenkt Medienrat Rundfunkgebühren? (10. November 2009)

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Medienrat will 2,2 Millionen Euro an neues Gaga-Radio (Offener Kanal) verschenken.

Übermorgen tritt der Medienrat zusammen. Der Medienrat vergibt Lizenzen für Radio- und Fernsehsender in Berlin und Brandenburg. Er besteht aus sieben Persönlichkeiten, die von den Parlamenten der beiden Länder ernannt werden. Der Medienrat will es dem Offenen Kanal („Alex“) offenbar ermöglichen, 24 Stunden pro Tag ein Radioprogramm auszustrahlen (auf UKW 88,4 und 90,7).

Die Tageszeitung: Frisches Sendungsbewusstsein (29. September 2009)

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Das "Herbstradio" bietet Szene und Skurriles. Die Macher dürfen bis November ihr eigenes Programm zusammenstellen. Gerne würden sie verlängern, doch es fehlt Geld.

Der enge Raum ist voll von Mikrofonen und wirren Kabeln, in der Ecke stehen Rechner und Mischpult. Es ist Technik aus drei Jahrzehnten, der Studioboden besteht aus Spanplatten. Hier haben schon zu DDR-Zeiten Piratenfunker gearbeitet. Jetzt steht Paul Motikat im Keller des ehemals besetzten Hauses in der Lottumstraße in Prenzlauer Berg und sieht müde aus. Unter der Kneipe "Freudenhaus" ist sein Studio, wo er bis tief in die vergangene Nacht Schalter gedrückt, am Computer gefrickelt und Regler geschoben hat. Motikat macht Freies Radio; er ist Mitglied der Radiopiloten, die zusammen mit der Gruppe Klubradio seit dem 1. September auf der UKW-Frequenz 99,1 ein Programm unter dem Namen "Herbstradio" produzieren. Dessen Lizenz läuft bis zum 22. November. Das hätten die Radiomacher gern anders: Sie würden am liebsten das ganze Jahr hindurch senden.

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