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Der Tagesspiegel: Klub, Kultur, Multicult (8. April 2010)

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Viele Bewerber für freie Radiofrequenzen in Berlin

Mit Spannung warten die freien Radiomacher in Berlin auf eine Entscheidung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB). Diese plant eine neue Verbundlösung für die beiden UKW-Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz und 90,7 MHz zusammen, die größere Teile von Berlin und Potsdam abdecken.

MABB: Ausschreibung zur Nutzung der UKW-Hörfunkfrequenzen 88,4 und 90,7 MHz (16. Dezember 2009)

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Für die beiden Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz (Standort Postgiroamt ) und 90,7 MHz (Standort Schäferberg) mit einem gemeinsamen Verbreitungsgebiet, das größere Teile von Berlin und Potsdam erreicht, hatte der Medienrat ein Konzept für die nichtkommerzielle Nutzung mit folgenden Schwerpunkten beschlossen:

MABB: Konzeption zur Nutzung der UKW-Hörfunkfrequenzen 88,4 und 90,7 MHz (16. November 2009)

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Für die künftige Nutzung der beiden Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz (Standort Postgiroamt) und 90,7 MHz (Standort Schäferberg) mit einem gemeinsamen Verbreitungsgebiet, das größere Teile von Berlin und Potsdam erreicht, sieht der Medienrat folgende Schwerpunkte vor:

BZ: Verschenkt Medienrat Rundfunkgebühren? (10. November 2009)

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Medienrat will 2,2 Millionen Euro an neues Gaga-Radio (Offener Kanal) verschenken.

Übermorgen tritt der Medienrat zusammen. Der Medienrat vergibt Lizenzen für Radio- und Fernsehsender in Berlin und Brandenburg. Er besteht aus sieben Persönlichkeiten, die von den Parlamenten der beiden Länder ernannt werden. Der Medienrat will es dem Offenen Kanal („Alex“) offenbar ermöglichen, 24 Stunden pro Tag ein Radioprogramm auszustrahlen (auf UKW 88,4 und 90,7).

Die Tageszeitung: Frisches Sendungsbewusstsein (29. September 2009)

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Das "Herbstradio" bietet Szene und Skurriles. Die Macher dürfen bis November ihr eigenes Programm zusammenstellen. Gerne würden sie verlängern, doch es fehlt Geld.

Der enge Raum ist voll von Mikrofonen und wirren Kabeln, in der Ecke stehen Rechner und Mischpult. Es ist Technik aus drei Jahrzehnten, der Studioboden besteht aus Spanplatten. Hier haben schon zu DDR-Zeiten Piratenfunker gearbeitet. Jetzt steht Paul Motikat im Keller des ehemals besetzten Hauses in der Lottumstraße in Prenzlauer Berg und sieht müde aus. Unter der Kneipe "Freudenhaus" ist sein Studio, wo er bis tief in die vergangene Nacht Schalter gedrückt, am Computer gefrickelt und Regler geschoben hat. Motikat macht Freies Radio; er ist Mitglied der Radiopiloten, die zusammen mit der Gruppe Klubradio seit dem 1. September auf der UKW-Frequenz 99,1 ein Programm unter dem Namen "Herbstradio" produzieren. Dessen Lizenz läuft bis zum 22. November. Das hätten die Radiomacher gern anders: Sie würden am liebsten das ganze Jahr hindurch senden.

Deutschlandfunk: Druck auf dritte Rundfunksäule (19. September 2009)

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Nicht-kommerzielle Freie Radios kämpfen ums Überleben. Das Programm von Freien Radios ist offen für alle jeder Bürger kann es nach seinen Vorstellungen gestalten. Trotzdem gerät die dritte Säule neben dem öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk immer stärker unter Druck

Kritisch, engagiert und mit beachtlichem Erfolg. Seit über 30 Jahren sendet Radio Dreyeckland in Freiburg, heute sogar in 14 Sprachen. Es gibt ein Arbeitsweltradio mit Erwerbslosen, alternative Nachrichtenprogramme, einen Knastfunk. Gelebte Demokratie im Rundfunk.

Jungle World: Home Story 38/09 (17. September 2009)

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Wenn man in einer Stadt lebt, in der Dilettantismus total angesagt ist, nervt das bekanntlich ab und an. Etwa, wenn man auf Konzerten landet, auf denen hässliche Jungs mit viel zu engen Hosen Applaus ernten, obwohl sie nur einen dreizeiligen Refrain ins Mikro nuscheln und dazu Fertigbeats aus einem kaputten Kinderkeyboard laufen lassen. Wenn man sich aber in dieser Stadt selbst mit Tätigkeiten exponiert, von ­denen man keinen Schimmer hat, ja dann ist Berlin großartig. Hier kann man gar nichts falsch machen.

Neues Deutschland: Radiopiloten auf Literaturkurs (10. September 2009)

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Herbstradio sendet live und online / Wille zum dauerhaften freien Radio

Seit Monatsanfang hat Berlin wieder ein nichtkommerzielles Kulturradio. Auf UKW 99,1 ist »Herbstradio« in der Innenstadt und im Berliner Süden zu empfangen. Wer außerhalb dieses Sendebereiches, beispielsweise in Buch oder Brandenburg wohnt, kann den Sender online über www.herbstradio.org hören. Die Lizenz endet allerdings vorerst Ende November.

Dorfdisco: Berlins neues “Herbstradio” auf 99.1 (6. September 2009)

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Ab 1. September ist Berlin um einen kreativen Radiosender reicher. Vom Turm der Segenskirche im Prenzlauer Berg aus sendet „Herbstradio“ auf UKW 99,1 in die Berliner Innenstadt. Darüber hinaus ist es unter www.herbstradio.org zu hören.

Hinter „Herbstradio“ stehen die Macher des früheren Klubradios sowie die der Radiopiloten der Brotfabrik, aber auch verschiedene Berliner Radiogruppen. „Herbstradio“ erhielt die Frequenz vom RBB zunächst bis zum 22. November 2009.

Der Tagesspiegel: Herbstradio startet heute (1. September 2009)

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Herbstradio startet heute auf UKW-Frequenz 99,1

Ab dem heutigen Dienstag gibt es einen neuen Radiosender in Berlin: Auf der UKW-Frequenz 99,1 MHz sendet Herbstradio sein Programm, vorerst bis zum 22. November. „Wir wollen die Vielfalt der Stadt und des Internets hörbar machen“, sagt Mitinitiator Pit Schulz. Man wolle alle Formen von Minderheiten einbeziehen, die sonst nicht im Radio zu hören seien. Neben Reportagen, Hörspielen und Diskussionen plant Herbstradio im Oktober einen Schwerpunkt zum Mauerfall vor 20 Jahren.

FRN: Leider nur temporär (31. August 2009)

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Neues nichtkommerzielles Radio in Berlin.

In wenigstens einer Hinsicht haben wir hier in der Provinz Berlin etwas voraus. Hier gibt es ein freies Radio, das mir und Ihnen die Möglichkeit gibt, Themen und Formen in den Äther zu bringen, die nicht durch Geld oder von außen bestimmt werden. Das ist das Radio, das sie gerade eingeschaltet haben, Radio Corax also. So etwas gibt es in Berlin nicht. Ab morgen allerdings startet temorär tatsächlich auch in Berlin ein nichtkommerzielles radio. Einer der Organisatoren des sogenannten Herbstradios ist Paul Motikat. Mit ihm sprach Yumin von Radio Corax.

B.Z.: Neues Multikulti-Radio für Berlin (28. August 2009)

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Radiomacher starten in der Hauptstadt ein neues freies Multikulti-Radio.

Das „Herbstradio“ sendet auf UKW 99,1 vom 1. September an zwei Monate rund um die Uhr. „Wir bringen internationale Künstler, die in Berlin bekannt sind, aber bisher nicht im Radio gespielt werden“, sagte Mitinitiator Pit Schultz. Das Veranstaltungsradio ist ein Versuch, auf Dauer ein freies Kulturradio in Berlin zu etablieren.

radioWOCHE.DE: Herbstradio, ein neues nichtkommerzielles Radio aus der Stadt für die Stadt (26. August 2009)

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Herbstradio, ein neues nichtkommerzielles Radio aus der Stadt für die Stadt Ab 1. September ist Berlin um einen kreativen Radiosender reicher. Vom Turm der Segenskirche im Prenzlauer Berg aus sendet „Herbstradio“ auf UKW 99,1 in die Berliner Innenstadt. Darüber hinaus sind wir weltweit unter www.herbstradio.org zu hören und werben dort für den internationalen Sound Berlins.

Radio Eins: Radio-News (10. August 2009)

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Berlin: „Herbstradio“ auf 99,1 MHz

Die Klubradio GmbH und das Projekt Radiopiloten, hinter dem das Kulturzentrum Brotfabrik und der Pi-Radio e.V. stehen, senden vom 01.09. bis 22.11.2009 das Gemeinschaftsprogramm „Herbstradio“. Zum Einsatz kommen soll ein bislang nicht bekannter Senderstandort mit verhältnismäßig geringer Leistung (im Gespräch sind 100 Watt) auf 99,1 MHz.

radioWOCHE.DE: Herbstradio startet in Berlin auf UKW (7. August 2009)

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Herbstradio sendet vom 1. September 2009 bis 22. November 2009 auf der Berliner UKW-Frequenz 99,1 MHz. Es besteht aus zwei Veranstaltungsradios, die parallel stattfinden: "Rewind2020" und "Berlin macht Radio". Unter der Organisation der beiden Veranstalter Klubradio und Radiopiloten/Brotfabrik beteiligen sich verschiedene Berliner Radiogruppen am Programm.

Gesendet wird zum einen aus dem Haus der Kulturen der Welt (Tiergarten) und zum anderen aus dem "Freudenhaus" (Prenzlauer Berg).

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