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Im Zuge der Reform des Offenen Kanals Alex wurden auch Nutzer vergrätzt
Das Urteil ist hart und es kommt von einem, der lange dabei war: »Volker Bach hat den Laden zum Nachteil aller Beteiligten umgekrempelt«, sagt Andreas Baier. Bach ist seit 2008 Leiter des Offenen Kanals, der seit 2009 »Alex« heißt.
Die 88vier als gemeinschaftliches Projekt für Radiogruppen in Berlin und Umland hat sich bewährt. Die Media-Analyse "ma 2012 Radio II" wies positive Umfrageergebnisse für die Frequenz aus.
Die Idee einer Plattform für nichtkommerzielle Radioanbieter hat sich in der Berliner Hörfunklandschaft bewährt. Die Gemeinschaftsfrequenz wurde vor zwei Jahren von der mabb als Pilotprojekt ins Leben gerufen und verzeichnet nun steigende Hörerzahlen. Dies weist die jüngst veröffentlichte Media-Analyse „ma 2012 Radio II“ aus.
Die Idee einer Plattform für nichtkommerzielle Radioanbieter hat sich in der Berliner Hörfunklandschaft bewährt. Die Gemeinschaftsfrequenz wurde vor zwei Jahren von der mabb als Pilotprojekt ins Leben gerufen und verzeichnet nun steigende Hörerzahlen. Dies weist die jüngst veröffentlichte Media-Analyse „ma 2012 Radio II“ aus.
Nach einem Jahr auf Sendung soll Brandenburgs einzigem freien Radiosender „Frrapò“ die Lizenz entzogen werden.
Mit Seniorenthemen und Punkmusik: Am 14. Mai ist der nichtkommerzielle Sender „Frrapò“ voraussichtlich zum letzten Mal „on air“.
Kurz vor dem einjährigen Jubiläum droht dem Freien Radio Potsdam der Verlust der Sendelizenz
Innenstadt - Eigentlich ist ein erster Geburtstag Grund zum Feiern: Beim Freien Radio Potsdam – abgekürzt frrapò – stehen die Zeichen kurz vor dem Jubiläum des Sendestarts allerdings auf Alarm. Denn der freie Radiosender soll ab dem 21. Mai abgeschaltet werden. Die Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb) lehnte den Antrag zur Verlängerung ab, frrapò droht damit das Aus. Die Radioinitiatoren und die ehrenamtlichen Sendemacher haben bereits Widerspruch gegen die Entscheidung eingelegt – ein endgültiges Votum des Medienrates wird nun für den 15. Mai erwartet.
Nach einem Jahr Sendebetrieb im Sammelkanal 88vier (jeweils montags von 19.00 bis 2.00 Uhr) soll das Freie Radio Potsdam wieder abgeschaltet werden. Ein neues, am 21.05.2012 für zwei Jahre in Kraft tretendes Sendeschema sieht keine entsprechenden Sendeplätze mehr vor.
Ein Bericht des „Neuen Deutschlands“ zitiert hierzu Vertreter sowohl des Freien Radios Potsdam als auch der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB). Deren Äußerungen zeigen eine erheblich gestörte Kommunikation zwischen beiden Seiten auf.
Potsdamer Sender Frrapó bekam keine neue Lizenz für sein Programm
»Eine Tragödie« nannte es der Berliner Radiomacher Jörg Depta, »tragisch« fand es Steffen Meyer von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb): »Frrapó - Freies Radio Potsdam« hat nach einem Beschluss des Medienrats ab dem 21. Mai keine Lizenz mehr für seinen montäglichen Sendeabend auf dem nichtkommerziellen Mischsender 88vier (welcher in Potsdam auf 90,7 Mhz empfangen wird). Die Bestürzung ist groß. Nun geht es an die Fehleranalyse.
Neue Sendezeitenverteilung auf 88vier
Mit der Medienratssitzung vom 19. April wurden die neuen Sendezeiten für 88vier festgelegt. Mit Start des dritten Sendejahres der Frequenz gibt es neben einem neuen Radiopartner noch mehr Änderungen in der Programmstruktur.
Mit der Medienratssitzung vom 19. April wurden die neuen Sendezeiten für 88vier festgelegt. Mit Start des dritten Sendejahres der Frequenz gibt es neben einem neuen Radiopartner noch mehr Änderungen in der Programmstruktur.
Der Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat in seiner Sitzung vom 19. April 2012 das neue Senderaster für die nicht-kommerziell genutzten UKW – Frequenzen 88,4 MHz (Potsdam 90,7 MHz) beschlossen. Start der neuen Programmstruktur ist der 21. Mai 2012. Um den Radiogruppen zukünftig mehr Planungssicherheit für ihr Programm zu ermöglichen, werden die Sendelizenzen für zwei Jahre ausgestellt. Bisher wurden diese jeweils für ein Jahr vergeben.
Wer in Berlin und Brandenburg Radio machen darf und wer nicht, entscheidet die MABB.
die Medienanstalt Berlin Brandenburg. Diese Anstalt hat vor zwei Jahren etwas für ihre Verhältnisse Revolutionäres geschaffen.
Jetzt wird wieder zurückgerudert. Unter dem Titel 88vier – kreatives Radio für Berlin hat sie 2010 ein Schaltprogramm geschaffen, in dem neben dem offenen Kanal Alex auch Platz ist für die Initiativen, die sich mitunter schon seit Jahrzehnten für ein freies Radio in Berlin einsetzen.
Neuer Programmplan für die nichtkommerzielle Radioplattform 88vier / Bekanntheit sehr zufriedenstellend.
»Unsere langen Mühen werden nicht honoriert«, erklärt Jörg Depta stellvertretend für viele Radioleute angesichts des neuesten Beschlusses der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb). 88vier, die Plattform für nichtkommerzielle Radioanbieter aus Berlin und Brandenburg, bekommt ab dem 21. Mai ein neues Sendeschema. Die Gruppen, die eigentlich ein Freies Radio wollen und mit gewichtigen Argumenten um eine Ausweitung ihrer 88vier-Sendezeit ersuchten, wurden deutlich geschröpft. Für Potsdam sei der Beschluss gar eine »Tragödie«, weil »Frrapó - Freies Radio Potsdam« nicht mehr dabei ist, sagt Depta von Pi Radio, einem Sammelbecken vieler Radiogruppen.
Der Bundesverband Freier Radios (BFR) zeigt sich bestürzt über die jüngste Entscheidung des Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) zum nichtkommerziellen Radioprojekt 88vier. Dem Freien Radio in Potsdam Frrapo soll die Sendeerlaubnis entzogen werden, obwohl sich innerhalb ihres ersten Sendejahres 25 Redaktionen gebildet haben, die den Bedarf an Sendezeit für ein Freies Radio in Potsdam unterstreichen. Gleichzeitig sollen freie Radiogruppen in Berlin durch Kürzung und Verschiebung der Sendezeiten schlechter gestellt werden. Betroffen wären davon BFR-Mitglied Pi Radio, sowie Colaboradio und Studio Ansage.
Freie nichtkommerzielle Sender erhalten weniger Sendezeit
Potsdam ist ein freies Radio und nun schon wieder weg vom offiziellen Fenster. Ein Gespräch mit Steffen Meyer von der Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb).
Der Medienrat Berlin Brandenburg hat am vergangenen Donnerstag, dem 19.04., das Ende vom Freien Radio (FRRAPO) in Potsdam, des einzigen freien nichtkommerziellen UKW-Radios in Brandenburg, beschlossen. Frrapo wurde erst im letzten Jahr vom Medienrat lizensiert. Frrapo sendet zusammen mit Pi Radio, Studio Ansage, Colaboradio, ALEX, Radio Multicult, reboot.fm, twen.fm und Ohrfunk auf der 88vier (in Potsdam 90,7MHz) in Berlin und Brandenburg. Die Sendezeiten von Frrapo sind (oder waren) immer Montags von 19 Uhr bis 6 Uhr des folgenden Tages. Jetzt hat der Medienrat Berlin-Brandenburg beschlossen, dass der letzte Sendetag für Frrapo der 14. Mai ist.